Während deines Praktikums hast du manchmal auch das Gefühl, dass die Bürowände näher kommen und die Zeit still steht? Das kann dir bei einem Praktikum als Kitesurfer garantiert nicht passieren. Mit deiner Leidenschaft für Bewegung und Wasser, musst du nicht nur darauf achten, dass deine Sprünge sitzen, sondern trägst vor allem Verantwortung für deine Schüler. Kitesurfen bedeutet zwar in erster Linie Spaß, aber besonders für Anfänger ist es auch mit Risiken verbunden. Dock keine Panik! Damit alles läuft, wie am Schnürchen, sind du und weitere Kitesurflehrer zur Stelle.

Die Ausbildung zum Kitesurflehrer dauert zehn Tage und kann jederzeit in Angriff genommen werden. Dazu gehört natürlich auch ein Praktikum, bei dem das sportliche und soziale Können unter Beweis gestellt werden muss. Genau das hat Mario Wozny getan und war Praktikant bei Windsucht, einer Kitesurfschule in NRW. Er erzählt uns was einen Kitesurfpraktikanten erwartet und wie man mit schlechtem Wetter umgehen sollte.

Steckbrief:

Name: Mario Wozny

Alter: 22

1. Wie bist du auf deinen Praktikumsplatz gestoßen und wie lange ging das Praktikum?

Ich bin durch einen Kitekurs an dieser Schule zu dem Praktikum gekommen und hab dort ein 10-tägiges Praktikum absolviert. Das ist Teil der Ausbildung, die man als Kitesurflehrer durchlaufen muss.

2. Hattest du einen typischen Arbeitsalltag? Wenn ja, wie sah der aus?

Also als typisch würde ich meinen Arbeitsalltag nicht bezeichnen 😉 Aber man kann ihn sich ungefähr so vorstellen: Kunden am vereinbarten Treffpunkt einsammeln und gemeinsam zum Spot fahren. Dort angekommen, werden die Kiteausrüstungen verteilt und umgezogen. Dann beginnt der spannendste Teil: Das Unterrichten der Schüler. Sind alle soweit ausgepowert, aber glücklich über ihre Fortschritte, wird die Rückfahrt angetreten.

3. Wie hast du die Atmosphäre während deines Praktikums empfunden? Hast du dich schnell an die Umstände und das Team gewöhnt?

Bei Windsucht herrscht ein super freundliches Betriebsklima. Zusammen mit den tollen Teamkollegen blieben keine Wünsche offen.

4. Was macht man, wenn das Wetter nicht mitspielt?

Darauf haben wir ja leider keinen Einfluss. Wenn es also mit der Windstärke nicht klappt, versucht man die Stimmung aufrechtzuerhalten und das Beste aus dem Wetter zu machen.

5. Gab es Situationen, die eine Herausforderung für dich waren oder dich überfordert haben?

Eigentlich nicht. Durch meine Kitesurferfahrungen wusste ich was mich erwartet.

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6. Was war dein spannendstes Erlebnis während deines Praktikums?

Die spannendsten Erlebnisse sind die ersten Meter meiner Schüler. Gerade wenn sie davor noch nie auf einem Board gestanden haben…

7. Dein Praktikum wurde ja vergütet. Gibt es aber Dinge, die du gern geändert hättest und welche Auswirkung hatte das Praktikum auf deine Karriereziele?

Ändern würde ich nichts – mit einer Ausnahme: Ich hätte es gerne schon früher gemacht. Durch das Praktikum bin ich dem Wasser und der Natur jetzt noch stärker verbunden und werde zum kommenden Semester Schiffbau und Meerestechnik studieren.

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8. Was ist das wichtigste, das du aus der Zeit als Praktikant mitnimmst und wem würdest du es weiterempfehlen?

Ein „kühler Kopf“ entschärft so gut wie jede Situation – ist nur eines der Dinge, die ich gelernt habe. Die Schulung und das damit verbundene Praktikum würde ich jedem empfehlen, der Spaß am Kiteboarden hat.

9. Was macht man als Kitesurfer im Winter?

Im Winter kann man natürlich Kiteurlaube machen und die Spots auf der ganzen Welt kennenlernen. Sonst bietet sich auch Snowkiten an oder man hält sich mit vielen anderen Hobbys fit.

Wir wünschen Mario weiterhin erfolgreiches Kiten und bedanken uns für das Interview.

Interesse geweckt? Dann frag doch mal bei Windsucht.de nach einer Schulung oder informiere dich über Kitesurfkurse.

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