Wie kannst du herausfinden, welchen beruflichen Weg du nach dem Studium einschlagen willst? Ein Praktikum ist extrem hilfreich und – je früher, desto eher kannst du ein Gefühl dafür entwickeln, welche Branche dir am besten liegt. Gut, dass immer mehr Unternehmen sogenannte Orientierungspraktika anbieten. So ein Praktikum dauert nur wenige Tage und du kannst daraus sehr viel mitnehmen. Ein Beispiel ist das „Spring into Banking“-Programm der Deutschen Bank. Wir haben mit Sarah Schumacher, Spring-Programm-Managerin, sowie mit der Teilnehmerin Kaltrina gesprochen.

Hallo Frau Schumacher! Schön, dass Sie sich heute Zeit für uns nehmen. Erzählen Sie doch mal, worum es in Ihrem „Spring into Banking“-Programm überhaupt geht.

Sarah Schumacher, Spring-Programm-Managerin bei der Deutschen Bank

Sarah Schumacher, Spring-Programm-Managerin bei der Deutschen Bank

Unser Spring-Programm gibt es für Wirtschaftswissenschaftler, aber auch speziell für ITler und Naturwissenschaftler. Hier haben Erst- und Zweitsemester die Möglichkeit, sich  zu Beginn des Studiums über berufliche Chancen zu informieren und in die Bankenwelt hineinzuschnuppern: Persönliche Eindrücke vom Arbeitsumfeld, Infos über Einstiegsmöglichkeiten, Soft-Skills-Trainings, Workshops, Networking-Events – das alles bietet die prall gefüllte Woche, bei der man ganz nebenbei auch noch auf Studierende aus ganz Deutschland trifft.

Und wer darf hier teilnehmen?

Jeder, der Interesse am Finanzmarkt und Spaß an wirtschaftlichen Entwicklungen, technologischen Trends und Innovationen hat. Vorkenntnisse im Banking sind nicht notwendig.

Also richtet sich das Programm nicht nur an BWL-Studierende?

Überhaupt nicht. Das moderne Banking bietet Wirtschaftswissenschaftlern, aber gerade auch Naturwissenschaftlern, Mathematikern und ITlern spannende Aufgaben und vielfältige Karriereperspektiven. Hier zählen frische Ideen und intellektuelle Neugier. Ein großer Schwerpunkt ist schließlich die Entwicklung von Banking Apps und bargeldlosen Bezahlsystemen. Das wäre ohne Mathematiker, Naturwissenschaftler und ITler überhaupt nicht möglich.

Und wie ist die Atmosphäre beim „Spring into Banking“? Worauf müssen sich die Teilnehmer einstellen?

Die meisten würden die Stimmung wohl als überraschend locker bezeichnen. Es gibt immer wieder Teilnehmer, die sich darüber wundern, wie nett wir sind. (lacht)

Das Programm dauert eine Woche. Wie geht es danach weiter?

Programm-Teilnehmerin Kaltrina

Programm-Teilnehmerin Kaltrina

Mit vielen „Springlern“ bleibt die Deutsche Bank auch nach „Spring into Banking“ über ihr Studentenbindungsprogramm „dbSteps“ in Kontakt, viele bewerben sich in der Folge für ein Praktikum oder Traineeprogramm.

Kaltrina, du hast im September an dem „Spring into Banking“-Programm teilgenommen. Was waren deine Erfahrungen?

Für mich war „Spring into Banking“ eine sehr bereichernde Woche. Ich weiß jetzt, dass ich später in Richtung Corporate Finance gehen will – am liebsten bei der Deutschen Bank, weil man hier das größte Entwicklungspotenzial hat und gefördert wird.

Dann hast du die Teilnahme nicht bereut?

Überhaupt nicht. Ich empfehle das Programm jedem, der sich einen Job im Bankenwesen vorstellen kann und Interesse für viele Bereiche und Aufgabenfelder mitbringt. Es kristallisiert sich nämlich während des Programms schnell heraus, wofür man tatsächlich brennt.

 

Das nächste „Spring into Banking“ für ITler, Naturwissenschaftler und für Wirtschaftswissenschaftler findet übrigens vom 20. bis zum 24. März 2017 statt. Noch gibt es einige freie Plätze bei der Deutschen Bank – Bewerbungen sind bis zum 15. Januar 2017 möglich! 

Bildquelle Titelbild:©Olu Eletu/Unsplah

restliche Bildquellen:©Deutsche Bank

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