Es gibt Dinge, die einem das Auslandspraktikum so richtig versauen können: Dauerregen im Urlaubsparadies, schlechtes Kantinenessen oder eine fehlende Krankenversicherung. Zugegeben, in der Wetterfrage sind wir machtlos und aus dem minder begabten Chefkoch können auch wir nicht mal eben einen Jamie Oliver machen – aber zumindest beim letzten Punkt kannst du auf uns zählen. Damit du nämlich gut versorgt dein Auslandspraktikum genießen kannst, haben wir uns für dich umgeschaut und wichtige Tipps zur Auslandskrankenversicherung zusammengestellt.

Wer sich vorher informiert, hat nachher keine Sorgen

Ein kitschiges Souvenir, der Cocktail am Strand oder der Abenteuer-Trip am freien Tag – es gibt so viele Möglichkeiten, dein hartverdientes Geld für etwas Spannenderes auszugeben als für einen Arztbesuch. Und weil dein Auslandspraktikum in erster Linie Spaß machen und dich persönlich und beruflich weiterbringen soll, ist es ratsam, sich für den Ernstfall abzusichern. Sprich mit deiner Krankenversicherung zu Hause und informiere dich über eine Auslandskrankenversicherung. Mit ihr bist du vor den hohen Kosten geschützt, die bei einem Arztbesuch, einem Krankenhausaufenthalt oder einem Krankenrücktransport nach Deutschland anfallen. Gerade im außereuropäischen Ausland gehen Behandlungskosten und stationäre Krankenhausaufenthalte schnell in die Tausender. Dein Lachen würde dir schnell vergehen, wenn du plötzlich alles aus eigener Tasche zahlen müsstest, oder?

Lassen Sie mich durch, ich muss zum Arzt!

Wenn dich der Koch aus der Kantine dann tatsächlich mal nicht mit einem leckeren Nachtisch überrascht, sondern mit einer fiesen Lebensmittelvergiftung, musst du zum Arzt. Bevor du dich jedoch auf den Weg zum Doc machst, solltest du mit deiner Auslandskrankenversicherung sprechen. Sie kann dir beispielsweise bei der Suche eines Arztes helfen und ihr könnt im Vorfeld die Kostenübernahme für die Behandlung klären. Gehst du einfach so in eine Praxis oder musst nach einem Unfall sogar ins Krankenhaus, kann es sein, dass du die Behandlung zunächst selbst zahlen musst. Die Ausgaben erstattet dir deine Auslandskrankenversicherung allerdings, sobald du ihr die Rechnung vorgelegt hast. Dafür ist es dann ganz wichtig, dass die Rechnung gewisse Standards erfüllt. Name und Anschrift des behandelnden Arztes und die Diagnose dürfen zum Beispiel niemals fehlen. Und so blöd es klingen mag: Achte auch darauf, dass der Arzt seine Unterschrift am Ende nicht vergisst.

Auch ohne Haftpflicht geht’s im Auslandspraktikum nicht

Neben einer Auslandskrankenversicherung sollte eine weltweit gültige Haftpflichtversicherung ganz oben auf deiner Prioritätenliste stehen. Wie wichtig der Schutz ist, erkennst du daran, dass er für manche Arbeitgeber Einstellungsvoraussetzung ist. Eine Haftpflichtversicherung kommt immer dann ins Spiel, wenn du Dritten einen Schaden zufügst. Gerade wenn du mit anderen Personen arbeitest, ist diese Versicherung ein Muss. Verletzt du versehentlich einen Kollegen oder fällt dir bei der Arbeit der Firmenlaptop herunter, musst du für die Kosten aufkommen – im schlimmsten Fall sogar ein Leben lang, wenn Dritte Folgeschäden davontragen. Eine Haftpflichtversicherung springt genau in solchen Situationen ein und übernimmt die anfallenden Zahlungen. Du merkst also auch hier: Wenn du dich vorher informierst, bleiben die Sorgen zu Hause.

Dein Flieger zum Traumpraktikum hebt bald ab und du brauchst vielleicht noch eine Reiselektüre? Wie wäre es dann mit dem E-Book „15 Expertentipps für Deinen Auslandsaufenthalt“? Dort findest du noch mehr Wissenswertes rund um das Thema Versicherung in der Ferne.

Bildquelle Titelbild: demaerre/Thinkstock

Teilen: