Studieren und gleichzeitig noch etwas Geld verdienen – so ist der Plan der meisten Studenten. Denn die Rechnungen zahlen sich nicht von allein und das BAföG reicht oft nicht aus. Ein Nebenjob muss also her. Als Erstes denkt man da ans Kellnern, Regale einräumen oder Verkaufen, es geht aber auch ganz anders. Wusstest du, dass du auch mit Shopping, Partys oder Inselbesuchen dein Geld verdienen kannst? Nein? Wir stellen dir nun die ungewöhnlichsten Nebenjobs vor.

Platz 5: Der Mystery Shopper

Einkaufen und dafür Geld bekommen – so sieht der Arbeitsalltag eines Mystery Shoppers aus. Okay, wir geben zu, natürlich darfst du nicht einfach wahllos zugreifen und alles mitnehmen was dir gefällt, es geht vielmehr um den Vorgang des Einkaufens. Denn du testest die Mitarbeiter und den Service des Geschäftes auf Herz und Nieren – wie aufmerksam, freundlich und kompetent sind die Verkäufer? Ist der Laden sauber und übersichtlich? Sogar Testdiebstähle sind möglich. Mitbringen musst du nicht nur gute Nerven, sondern auch ein sehr gutes Gedächtnis, denn Notizen und Aufzeichnungen kannst du währenddessen natürlich nicht machen, man würde dich als Mystery Shopper sofort enttarnen.

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Platz 4: Der Wasserrutschen-Tester

Dieser Job ist genau das Richtige für Adrenalinjunkies. Ob auf Mallorca, in der Türkei oder in Ägypten, für ein halbes Jahr heißt es – rutschen was das Zeug hält. Getestet wird dabei nicht nur der Spaßfaktor von Wasserrutschen, sondern auch die Sicherheit. Dafür, dass du deine eigene Sicherheit riskiert, wirst du aber auch überdurchschnittlich bezahlt – mit unglaublichen 34.000 Euro. Einen tollen Arbeitstitel gibt es übrigens gratis dazu, denn die offizielle Berufsbezeichnung lautet „Lifestyle Product Development Manager“.

Platz 3: Der Warm-Upper

Wer bereits in einer Fernsehshow zu Gast war, weiß worum es geht, wenn von einem Warm-up die Rede ist. Damit das Publikum immer gut gelaunt ist und selbst bei den flachsten Gags ausflippt was das Zeug hält, bringt der Warm-Upper die Masse so richtig in Fahrt. Mit viel Witz und noch mehr Sarkasmus werden die Gäste auf die Sendung vorbereitet. Oft werden sogar die Lacher schon mit aufgezeichnet und nachträglich in die Sendung hineingeschnitten. SKANDAL! Mitbringen sollte man jede Menge Selbstbewusstsein, denn der Job ist definitiv nichts für Schüchterne.

Platz 2: Der professionelle Party-Gänger

Party machen und damit auch noch Geld verdienen? Das ist tatsächlich möglich! Als professioneller Party-Gänger führst du Stadtführungen der etwas anderen Art durch und begleitest Touristen durch Metropolen wie Hamburg, Berlin oder München. Dabei zeigst du ihnen das, was wirklich wichtig ist. Dazu gehören neben den angesagtesten Bars, natürlich auch Szenekneipen und Clubs, in denen man die Nacht zum Tag machen kann. Der Stundenlohn liegt im Schnitt bei 8 Euro, dazu kann man auf jede Menge Trinkgeld und freie Drinks setzen. Was will man mehr?

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Platz. 1: Der Hausmeister auf Hamilton Island

Mehr nach Urlaub als nach Arbeit klingt das Jobangebot, das unangefochten den ersten Platz unseres Rankings ergattern konnte. Ein halbes Jahr in einer Traumvilla auf der australischen Insel Hamilton Island leben und dort den Tag mit Spaziergängen, Schnorcheln und Sonnen verbringen. Das Honorar: 150.000 Australische Dollar. Wo ist da die Arbeit fragt man sich zu Recht. Als Gegenleistung muss lediglich ein Blog über die Insel geschrieben werden, um für den Tourismus zu werben. So lässt es sich aushalten. Doch einen Haken gibt es natürlich. Um den Job zu ergattern, musst du dich in einem Wettbewerb gegen rund 35.000 Mitbewerber durchsetzen.

Autorin: Sabine Zagar

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