Als Donald Trump kürzlich ankündigt, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, hält die Welt den Atem an: Wie soll es mit unserer Umwelt weitergehen? Viele fragen sich, was man selbst gegen den Klimawandel tun kann. Der 27-jährige Rahul hat seine eigene Antwort darauf gefunden: Für seinen Master ist der gebürtige Inder nach Deutschland gekommen, um an der TU Berlin Erneuerbare Energietechnik zu studieren. Derzeit absolviert er ein Praktikum bei General Electric (GE), dem weltweit agierenden und führenden digitalen Industrieunternehmen, und erzählt uns im Interview, wie er dort hilft, Nachhaltigkeit zu fördern.

Hallo Rahul, erzähl uns doch kurz, was du bei GE  tust.

Ich hatte das Glück, einen Praktikumsplatz bei General Electric zu bekommen – genauer gesagt, im Geschäftsbereich Renewable Energy am GE-Standort in Salzbergen. Ich befasse mich in der Abteilung Micrositing des Bereichs Windenergie damit, neue Verfahren zu entwickeln, die unsere gesammelten Daten der Windmesstürme kategorisieren. Dadurch können realistischere Ergebnisse gewonnen werden, was die Belastung auf die Windturbinen betrifft.

Warum hast du dich für ein Praktikum bei GE Germany entschieden?

In der Uni habe ich Seminare zum Thema Windturbinen belegt und währenddessen festgestellt, dass GE eines der wenigen Unternehmen weltweit ist, die den Markt in Sachen Windenergien revolutioniert haben. Die Tatsache, dass das Unternehmen zu den führenden der Branche gehört, die sich auf erneuerbare Energien spezialisieren, hat mich fasziniert und mir wurde klar: Wenn ich da ein Praktikum mache, dann helfe ich, an den besten Produkten für unsere Zukunft mitzuarbeiten.

„Ich bin erschüttert, dass solch wichtige Menschen nicht an den Klimawandel glauben!“

Nun ist die Ankündigung des Austritts der USA aus dem Pariser Klimaabkommen ein wichtiges Thema: Welche Bedeutung hat das für dich persönlich?

Ich fühle mich entmutigt und bin gleichzeitig erschüttert, dass solche Menschen nicht an den Klimawandel und dessen Auswirkungen glauben! Schließlich sind Leader dazu da, verantwortlich zu handeln und vorweg den richtigen Weg zu gehen. Es ist aber auch interessant zu sehen, dass Trumps Entscheidung andere Nationen näher zusammengebracht hat und nun Länder wie China, Indien und die EU-Staaten bereit sind, gemeinsam aktiv zu werden und das ist schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.

„Es ist eine großartige Chance, etwas zu bewirken – wenn auch nur in kleinen Schritten – und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

Was gefällt dir an der Arbeitskultur bei GE Germany?

Das Beste ist, dass man hier keine überspitzten Hierarchien spürt: Ich kann mit jedem über meine Aufgaben sprechen, ganz gleich, in welcher Position sich die Person befindet. Alle sind hier sehr offen und zuvorkommend.

Suchst du auch nach einem Praktikum, bei dem du etwas bewegen kannst?
Dann schau dir die offenen Stellen bei GE Germany an.

Wie ist die Arbeit mit deinen Kollegen? Gibt es etwas, was unerwartet für dich war?

Mein Praktikum in einem Wort: unglaublich! Da meine Deutschkenntnisse nicht fehlerfrei sind, hatte ich etwas Bedenken, aber es arbeiten hier Menschen aus aller Welt und wir sprechen ohnehin alle Englisch. Ich war sehr überrascht darüber, dass die meisten Mitarbeiter hier so flexibel und vor allem sehr hilfsbereit sind – völlig gleich, ob es sich dabei um arbeitsbezogene oder andere Themen handelt.

General Electric ist ja ein global erfolgreiches Unternehmen. Spiegelt sich das auch in deiner Arbeit wider?

Oh ja. Wir haben regelmäßige wöchentliche Calls, in denen wir mit unseren Mitarbeitern an ausländischen Standorten sprechen. Unsere Projekte sind auch standortübergreifend.

 Zum Abschluss, vervollständige bitte folgenden Satz: Das Beste an meinem Praktikum ist, …

… dass ich mit anderen GE-Mitarbeitern weltweit arbeiten kann und immer das Gefühl habe, dass jeder einem gerne unter die Arme greift.

Falls auch du nach einem Praktikum im Bereich Nachhaltigkeit suchst, dann solltest du unsere offenen Stellen in der Rubrik Umwelt auschecken.

 

Bildquellen:
Titelbild: Jason Blackeye/unsplash.com
Portrait: GE Deutschland

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