Was haben Lena Meyer-Landrut, Heike Makatsch und Eva Longoria gemeinsam? Sie alle sind Werbegesichter vom Kosmetikriesen L’Oréal. Bei uns stehen aber heute die heimlichen Stars im Rampenlicht: die Praktikanten. Denn genau die durften wir einen Tag in der Düsseldorfer Unternehmenszentrale begleiten und uns so selbst davon überzeugen, dass ein Praktikum bei L´Oreal alles andere als zum Abschminken ist. Hier zählen weniger schauspielerische Fähigkeiten vor der Kamera, als vielmehr Einsatzbereitschaft. Und auch wenn ihr Alltag nicht aus roten Teppichen und Galaauftritten besteht, ist er mindestens so aufregend wie das Promidasein. Was wir in der L’Oréal Zentrale erlebt haben und warum das Unternehmen sicher auch für dich interessant sein könnte, das erfährst du nun.

Kaffee – Gossip – Networking

Einmal im Monat geht es im Unternehmen zu wie bei einem großen Familienfrühstück, denn dann treffen sich alle Praktikantinnen und Praktikanten zum gemeinsamen Brötchenschlemmen. Hier wird natürlich nicht nur der neuste Gossip ausgetauscht, sondern auch die eigenen Erfahrungen im Unternehmen. Dieses Mal waren auch wir mit dabei und haben uns unauffällig unters Volk gemischt. Naja, nicht ganz, denn begleitet wurden wir von Marvin Taiwo, Talent Acquisition Manager bei L’Oréal. Rausgefunden haben wir beim Frühstück nicht nur, dass man bei L’Oréal 1A bewirtet wird, sondern auch, dass Teamwork und Kontaktpflege ganz oben auf der Prioritätenliste des Unternehmens stehen. Natürlich wollten wir als erstes wissen, für wen sich ein Praktikum bei L’Oréal überhaupt eignet und waren gleich überrascht, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten sind. Hier tummeln sich Praktikanten aus dem Produktmarketing und Management neben Praktikanten aus dem Vertrieb, der PR-Abteilung und dem Controlling.

image

Nichts für Schüchterne

Als erstes schnappten wir uns Praktikantin Carmen (22) aus dem Vertrieb. Hier steht die Kommunikation mit den Drogerieketten im Vordergrund. Carmen hat bei ihrer Bewerbung alles auf eine Karte gesetzt und sich ausschließlich bei L’Oréal beworben. Klar, dass sie sich mit dem Produktangebot von L’Oréal auskennt wie Kim Kardashian mit Photoshop. „Das ist natürlich wichtig, alles muss man aber nicht wissen. Viel wichtiger ist es, in die Unternehmenskultur zu passen, flexibel zu sein und immer zu zeigen, dass man aktiv ist“, verriet sie uns. Schüchterne haben es da also eher schwer. Carmen hat noch den Masterabschluss vor sich, danach kann sie sich aber vorstellen, zur L’Oréal Familie zurück zu kehren. Dank des Bindungsprogrammes INTERNpreneurs, in das Praktikanten aufgenommen werden, die den Kontakt zum Unternehmen halten wollen, stehen die Chancen nicht schlecht.

„Entweder du hast den L’Oréal Fit – oder nicht…

…da kommt es nicht darauf an, wo du herkommst, was du studiert hast oder was deine Hobbies sind.“ Sebastian (23) macht ein Praktikum im Bereich Supply Chain Management und kümmert sich unter anderem darum, dass sämtliche Produkte, die von Lena, Heike und Co. angeteasert werden, auch immer in den Drogerieregalen zu finden sind. Er sieht in den flachen Hierarchien mit hohen Verantwortungsgrad weniger ein Schnupperpraktikum, als vielmehr eine gute Möglichkeit des Jobeinstiegs. Und auch hier haben wir es nicht mit einem Träumer zu tun, denn stimmen Leistung und Zeitpunkt, ist ein nahtloser Übergang in eine Festanstellung ganz im Sinne von L’Oréal.

Luxusprodukte = Luxuspraktikum?

Das fragten wir uns im nächsten Gespräch mit Pascal (25), der im Bereich Luxus/Designerbrands das Marketing- und Vertriebscontrolling unterstützt. Hier haben wir erfahren, dass nicht nur Drogeriemarken wie zum Beispiel Maybelline, sondern auch luxuriöse Parfümeriemarken wie Lancôme und Yves Saint Laurent zur L’Oréal-Familie dazugehören: „Die Lernintensität ist hier auf jeden Fall sehr hoch“, erzählte er uns. Besonders ist aber auch das System der offenen Tür. Wer bereit ist, auch mal ins kalte Wasser zu springen, der bekommt auch schnell Handtuch und Fön gereicht.

#berlinfashionweek

Der Arbeitsalltag von PR-Praktikantin Anastasia (23) passt am ehesten in das Bild, das man vielleicht von einem L’Oréal Praktikum hat: Journalisten und Blogger kontaktieren, Events organisieren und Pressetexte verfassen – das alles öfters auch schon mal bis 20 Uhr. „Das Besondere an meinem Praktikum bei L’ORÉAL ist, dass ich extrem viel Verantwortung trage“, verriet sie uns. „Ich arbeite zum Beispiel mit am Programm für die Blogger, die die Berlin Fashion Week für uns begleiten. Außerdem plane ich zurzeit das große Kerastase-Bloggerevent, das im Frühjahr im München stattfinden wird.“

Vorhang auf für die nächste Generation

So unterschiedlich die Aufgaben bei L’Oréal scheinbar sind, so ähnlich sind dennoch die Erfahrungen. Viel Verantwortung, viel Abwechslung, viel Initiative. Starallüren darf man als Praktikant bei L’Oréal also definitiv nicht haben. Du möchtest in die Fußstapfen der Praktikanten treten? Dann durchstöbere die aktuellen Praktikumsstellen.

Autorin: Sabine Zagar

Teilen: