Eigene Projekte, viel Feedback und unzählige Kickerpartien – alles keine Seltenheit bei einem Praktikum in einem Start-up. Wenn du dann noch ein Fan von Videoaufnahmen à la Snapchat oder YouTube bist, wirst du JobUFO lieben. Dieses Start-up hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, den Bewerbungsprozess grundlegend zu verändern – nämlich per Video. Wir haben den Gründer Benjamin und JobUFO-Praktikantin Violetta gefragt, was das Besondere an einem Praktikum bei einem Start-up ist. So viel sei schon mal verraten: Eine Bewerbung per E-Mail kann man sich hier sparen.

1. Erklär uns doch kurz, worum es bei JobUFO geht?

Benjamin: Wir haben eine App entwickelt, mit der man sich per Video bei einem Unternehmen bewerben kann. Dafür nimmt man ein 30-sekündiges Video von sich selbst auf, fügt einen digitalen Lebenslauf hinzu und verschickt alles zusammen an seinen Wunsch-Arbeitgeber.

2. Welche Praktikumsstellen bietet ihr an?

Benjamin: Praktikanten können bei uns generell in jeden Bereich reinschauen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Programmierung und Marketing, wozu auch Social-Media sowie Offline-Marketing zählen.

Violetta: Weil ich ein echter Snapchat-Fan bin, habe ich mich auch für den Marketing-Bereich entschieden. Ich beschäftige mich unter anderem mit Social Media. Vormittags sehen wir uns immer die Ergebnisse der Posts vom Vortrag an und anschließend planen wir, wie wir weiter vorgehen. Dafür sammeln wir alle zusammen Ideen.

3. An wen richten sich eure Praktika?

Benjamin: Kurz und knapp: an Schüler und Studierende. Wir arbeiten besonders gern mit Schülern zusammen, weil wir so viel darüber lernen, wie die Zielgruppe unserer App tickt. Studierende hingegen können wir durch ihr Fachwissen in komplexere Prozesse einbinden und ihnen eigene Projekte, beispielsweise im Bereich IT, geben.

Violetta: Das Praktikum hat mich auf jeden Fall beeinflusst, was meine Pläne betrifft. Ich möchte danach eine Ausbildung im Bereich Medien machen. Videos drehen hat nämlich echt Spaß gemacht.

Praktikum im Start-Up

4. Wieso lohnt sich ein Praktikum in einem Start-Up-Unternehmen wie JobUFO?

Benjamin: Wir geben uns immer größte Mühe, Praktikanten in Entscheidungsprozesse einzubinden. Zudem übertragen wir ihnen eigene Projekte und Aufgaben. 

Auf der Suche nach einem Praktikum im Start-up? Wie wäre es dann mit einem Praktikum bei Pflegetiger GmbH, Kesselheld GmbH, Just Spices GmbH, Studydrive oder Reparando GmbH – eine kleine Auswahl an Start-ups, die sich nach aufgeschlosseneren Praktikanten umsehen.

 5. Wie lange gehen die Praktika? Bietet ihr jährlich welche an?

Benjamin: Bei uns kann man sowohl schulische als auch universitäre Praktika machen, die zwei Wochen oder auch drei Monate dauern können. Wir bieten eigentlich immer mindestens einen Platz pro Abteilung (Marketing, IT) an und das ganzjährig.

6. Welche Art der Bewerbung kommt bei euch am besten an? Nehmt ihr überhaupt schriftliche Bewerbungen an oder muss man sich über JobUFO bewerben?

Benjamin: Wir akzeptieren nur Videobewerbungen! 🙂 Jedem, der sich auf einem anderen Weg beworben hat, schreiben wir eine nette Nachricht mit dem Hinweis auf unser Produkt. Wir glauben daran, dass man sich auf diese Weise einfach und authentisch bewerben kann und wir als Arbeitgeber auch etwas davon haben. Das Video muss ja auch nicht perfekt sein.

Violetta: Ich habe meine Videobewerbung zu Hause aufgenommen, was echt schnell und einfach ging. Noch am selben Tag habe ich eine Nachricht in der App bekommen, habe noch ein paar Fragen gestellt und nach ein paar Wochen den Vertrag unterschrieben.

 7. Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber erfüllen?

Benjamin: Ein Video aufnehmen und wirklich etwas machen wollen. Wir stellen niemanden ein, der uns als Notlösung nimmt, weil es woanders nicht geklappt hat. Bei uns kann man eine Menge erleben und mitnehmen. Außerdem sollte man offen gegenüber Videotechnologie sein: Die Praktikanten sollten also gerne mal selbst eine Kamera in die Hand nehmen und sich für die Technik dahinter interessieren.

Violetta: Wenn man sich für Videos begeistern kann, sollte man sich auf jeden Fall bewerben. Die Chefs sind echt nett und haben immer ein offenes Ohr. Sie sehen zwar immer beschäftigt aus, sind aber lieb und geduldig.

8. Bei einem Start-up denkt man doch gleich an Kickerturniere und Feierabendbier. Was ist das Besondere an einem Praktikum bei euch?

Benjamin: Praktikanten können sich aussuchen, wie intensiv sie unseren Arbeitsalltag begleiten wollen. Dabei geht es nicht darum, bis zum Umfallen zu arbeiten, sondern darum, an Events teilzunehmen, Entscheidungsfindungen mitzugestalten, alternative Arbeitsorganisationen kennenzulernen und vieles mehr. Klar kickern wir auch mal, spielen Tischtennis oder planen gemeinsame Aktivitäten, wie den „Dönerstag“, der jede Woche stattfindet.

Bildquelle: ©JobUFO

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