Seit einigen Wochen haben wir zwei neue Gesichter im Team – denn jeden Dienstag schauen die Wittener Studenten Julian und Jan bei uns vorbei. Grund dafür ist die sogenannte ManagementWerkstatt – ein Projekt der Uni Witten/Herdecke, das die Studenten an verschiedene Partnerunternehmen vermittelt. Wir freuen uns, dabei zu sein und lassen es uns nicht nehmen, mit Julian und Jan über ihr spannendes Projekt zu quatschen.

Hi ihr beiden,

ihr seid jeden Dienstag bei Employour und schaut uns hier über Schulter. Erzählt uns doch von eurem Projekt, der ManagementWerkstatt und wie es dazu kam!

jan-und-julianDie Uni Witten ist ja für ihre Praxisnähe bekannt und das merkt man nun besonders in unserem Studiengang B.Sc. Management. So haben wir bereits im ersten Semester ein Modul, das sich „ManagementWerkstatt“ nennt. Das Modul besteht aus einem mehrstündigen Seminar am Montag und einem Unternehmenstag am Dienstag. Für den Unternehmenstag wurden wir in Zweiergruppen eingeteilt und einem Unternehmen zugewiesen, so dass nun wir beide jeden Dienstag hier zusammen verbringen.

Was passiert dann in dem Unternehmen? Seid ihr quasi Praktikanten mit festen Aufgaben?

Nicht ganz. Wir sind jede Woche in einem anderen Unternehmensbereich, den wir auch immer erst vor Ort erfahren. Von der Uni bekommen wir dann jede Woche eine neue Leitfrage gestellt. Das Interessante dabei ist, die Antwort auf die Leitfrage in seinem Unternehmen herauszufinden und die gewonnenen Eindrücke im nächsten Seminar mit den anderen zu teilen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es da zu lebhaften Diskussionen kommt.

Genau. Spannend ist es zu sehen, dass die gleichen Themen in jedem Unternehmen anders behandelt werden. Dies liegt auch an der Vielfalt der Unternehmen. Diese reichen von ehemaligen Start-Ups, wie ihr es seid, über Familienunternehmen bis hin zu Hidden Champions. So ist es uns möglich, direkt die Praxis kennenzulernen und gleichzeitig zu sehen, wie Unternehmen sich untereinander unterscheiden oder gleichen.

Ob Hidden Champion oder Start-up – an der ManagementWerkstatt nehmen die unterschiedlichsten Unternehmen teil.

Wie gefällt euch das Projekt?

Bisher gefällt uns das Projekt sehr gut, da wir gleich mit Beginn des Studiums einen praktischen Bezug erhalten. So können wir unser Wissen direkt mit Eindrücken aus der Praxis verknüpfen. Bei unserem ersten Studium an einer großen staatlichen Universität haben wir gemerkt, dass wir gar nicht wirklich wissen, wofür man die einzelnen Theorien und Verfahren erlernt.

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Fühlt ihr euch denn auch immer gut betreut?

An den Unternehmenstagen wird bisher wirklich ausschließlich versucht, uns relevante Inhalte im Unternehmen zu vermitteln. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter sich wirklich Zeit nehmen und versuchen, uns einen tiefen Einblick in ihre Arbeit zu geben und nicht z. B. Kaffee kochen lassen.

Kaffee kochen wir hier höchstens für uns selbst.

Was erhofft ihr euch von der Zusammenarbeit?

Von der Zusammenarbeit erhoffen wir uns, dass wir möglichst viele spannende Eindrücke sammeln und viel beim Austausch im Unternehmen und anschließend im Seminar für die Zukunft lernen können.

Was sind eure beruflichen Ziele und inwiefern hilft euch dieses Projekt, diese zu erreichen?

Julian: Ich persönlich weiß noch nicht genau, in welche explizite Richtung es gehen soll, da ich vielseitige Interessen habe und erst einmal offen für alles bin. Allerdings haben die Eindrücke bei Employour auch gezeigt, in welche Abteilung ich nicht gehen möchte. Diese Erkenntnis ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig.

Würdet ihr anderen Studierenden raten, auch an einem solchen Projekt teilzunehmen?

Wir würden anderen Studierenden in jedem Fall dazu raten, so viele praktische Erfahrungen wie möglich zu sammeln.  Unsere Praktika haben uns in der Vergangenheit sehr geholfen, zumindest eine grobe Tendenz herauszufiltern, in die wir später gehen möchten. Dies könnte vor allem in späteren Semestern hilfreich bei der Kurswahl sein.

Das Spannende an der ManagementWerkstatt ist, dass wir binnen weniger Wochen jede Abteilung im Unternehmen einmal kennen lernen und dadurch ein grobes Verständnis für die Aufgaben und die Zusammenarbeit erhalten.

Da die Struktur in den meisten Unternehmen auch sehr ähnlich aufgebaut sind ist, kann dies sehr hilfreich für die Zukunft sein.

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