Dein erster Tag im neuen Praktikum. Die Fettnäpfchen stehen bereit. Jetzt heißt es schööön vorsichtig im Slalom drum herum balancieren. Die erste Hürde: Menschenkontakt. Du kennst hier ja noch niemanden und niemand kennt dich. Die zweite Hürde: Keinen Plan von nichts. Du weißt natürlich auch noch nicht, wie es in dem Laden läuft. Diese und jede Menge anderer Hürden lassen sich ganz einfach bewältigen, indem man die richtigen Fragen stellt. Damit du nicht mit Anlauf und Arschbombe in jedem Fettnäpfchen landest, haben wir diese 10 Fragen hier für dich gesammelt.

Dein erster Tag im neuen Praktikum. Die Fettnäpfchen stehen bereit. Jetzt heißt es schööön vorsichtig im Slalom drum herum balancieren. Die erste Hürde: Menschenkontakt. Du kennst hier ja noch niemanden und niemand kennt dich. Die zweite Hürde: Keinen Plan von nichts. Du weißt natürlich auch noch nicht, wie es in dem Laden läuft. Diese und jede Menge anderer Hürden lassen sich ganz einfach bewältigen, indem man die richtigen Fragen stellt. Damit du nicht mit Anlauf und Arschbombe in jedem Fettnäpfchen landest, haben wir diese 10 Fragen hier für dich gesammelt.

1. Hallo! Wie geht’s? Ich bringe Kuchen!

Erster Tag an der neuen Arbeit. Einstand, ja oder nein? Ja!!! Keine Frage, aber bitte nicht mit Gemüsesticks. Wer ein Fuchs ist, der kann sich gleich am ersten Tag durch Selbstgebackenes bei den Kollegen beliebt machen. Bei Kuchen und Keksen kommt man dann auch ganz schnell ins Gespräch. Gerade mit wem du arbeitsbedingt viel Kontakt hast, solltest du durch Nachfragen Interesse suggerieren und Sympathien aufbauen. Mit kleinen Namens-Spickzetteln kannst du dann zwischendurch immer mal wieder versuchen, dir die vielen Namen zu merken.

2. Pause? Wie? Wo? Wann?

Der Magen knurrt, er will gefüttert werden. Da kann man in der Pause gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. In der Pause kann man nämlich nicht nur seinen grummelnden Magen befriedigen, sondern auch bestens seine neuen Kollegen beschnuppern. Deswegen ist es gut, gleich abzuchecken, ob alle zusammen Pause machen oder sich jeder individuell, wann er grade Zeit hat, eine kleine Auszeit nimmt. Bei einem kleinen Schwatz beim Essen kann man nicht nur Tipps holen, die den Arbeitsalltag erleichtern, sondern auch ganz viele Informationen über das Arbeitsumfeld sammeln.

3. Wie funktioniert das?

Nachdem du dich fröhlich durch den Lesestapel mit Infomaterial gekämpft hast, den du wahrscheinlich an deinem ersten Tag bekommen hast, sitzt du nun trotzdem vor deinem Computer und kratzt dir den Kopf. Du hast keinen Plan, was du hier machen sollst. Lässt sich ein Problem durch befragen des Internets bewältigen, sehr schön! Allerdings lassen sich manche Unverständlichkeiten nicht einfach weggoogeln. Und dann heißt es erstmal nachfragen, wer bei Problemen überhaupt dein Ansprechpartner ist. Hab keine Angst, dabei blöd dazustehen. Es wissen ja alle, dass du neu bist und helfen dir bestimmt gerne. Am Anfang hast du sowieso Welpenschutz. Das heißt allerdings nicht, dass dir alles fünfmal erklärt wird. Am besten du machst dir Notizen, denn irgendwann ist der Welpenbonus weg und beim fünften mal nachfragen kann man auch als Frischling ganz schnell nervig werden.

4. Ich habe da ein paar Ideen. Wie kann ich die einbringen?

Vorschläge schon am ersten Tag, wie man deiner Meinung nach den Laden umzukrempeln hat, die kommen meist nicht so gut. Wenn du allerdings großartige Ideen oder Lösungen hast, wie etwas besser gemacht werden kann, dann immer raus damit. Praktikanten können frischen Wind, neue Blickwinkel und Erfahrungen ins Unternehmen mitbringen. Aber Vorsicht bei der Wortwahl. Wenn du deine Vorschläge in unverhüllte Kritik wickelst, dann kannst du dich ganz schnell unbeliebt machen. Formuliere lieber positiv und versuche dich an konstruktiven Lösungsansätzen. Der richtige Zeitpunkt für solche Vorschläge sollte auch abgepasst werden. Geht es um einen Vorschlag, der für das ganze Team relevant ist, dann kannst du das im Gruppenmeeting ansprechen und Feedback von anderen bekommen. Bei anderen Ideen kannst du diese deinem Chef in einer ruhigen Minute vorschlagen.

5. Wie wird hier im Büro kommuniziert?

Du hast eine wichtige Information für einen Kollegen, eine Frage an den Chef oder ein anderes Anliegen, das kommuniziert werden muss, also platzt du einfach mal ganz unverbindlich in das Büro dieser Person hinein. Das kann ordentlich schief gehen. Wie genau kommuniziert wird, das ist oft von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Politik der offenen Türen? Sehr schön, dann kannst du auch persönlich bei deinen Kollegen vorbeischauen und dich mit ihnen austauschen. Vielleicht kommuniziert ihr aber auch eher per E-Mail, Skype oder auf anderem Weg. Am besten du findest gleich heraus, welches die bevorzugt Kommunikationsmethode ist.

6. Ich fühle mich nicht so gut, *husthust*. Soll ich zu Hause bleiben?

Es läuft, es trieft, du merkst eine Erkältung bahnt sich an. Was tun? Die Frage „Soll ich zur Arbeit gehen oder liebe zu Hause bleiben?“ ist vor allem am Anfang der Praktikumsphase, gar nicht so einfach. Deine Kollegen werden sich wahrscheinlich nicht freuen, wenn du deine Viren über das ganze Büro verteilst. Bei Schmerzen und Fieber ist eindeutig Arbeitsverbot. Ein bakterieller Infekt sollte schön zu Hause auskuriert werden, der ist nämlich ansteckend. Nicht, dass bald das gesamte Büro ausfällt. Hast du ein bisschen Schnupfen, dann genügt entsprechend Abstand zu deinen Mitmenschen, kein Händeschütteln und bei schweren Rotzattacken solltest du besser den Raum verlassen. Was den Krankenschein betrifft steht in deinem Arbeitsvertrag, ab wann du diesen einreichen musst.

7. Wie kann ich helfen?

Eine weitere wichtige Frage, die du stellen solltest ist, “Wie kann ich helfen?”. Damit hast du bei deinen Kollegen nicht nur einen Stein im Brett, sondern kannst auch ordentlich Neues dazulernen. Wenn du zum Beispiel merkst, dass jemand in deinem Büro vor lauter Arbeit nicht mehr weiß, wo vorne und wo hinten ist, dann kannst du auf jeden Fall deine Hilfe anbieten. Es kann nie schaden, wenn die anderen schon früh merken, dass du eine gute Ergänzung für das Team bist. So erhöhst du auch ganz nebenbei deine Chancen, als festes Teammitglied übernommen zu werden.

8. Darf ich bei der Arbeit meine privaten Mails checken?

Jedes Unternehmen hat seinen eigenen Verhaltenskodex. Man sollte wohl nirgendwo den Joghurt der Kollegen aus dem Gemeinschaftskühlschrank wegmopsen, aber wie sieht es mit deinem Social Media Konsum aus? Da hat dir ein Freund doch eben so ein süßes Katzenvideo geschickt. Draufgeklickt und laut miaut es durchs Büro. Keine gute Idee. Gewisse Dinge im Internet sind auch einfach NSFW*. Sowas kannst du dann zu Hause angucken. Zwischendurch mal private Nachrichten checken, das ist meistens kein Problem, allerdings gibt es durchaus auch Unternehmen, die ganz klar sagen „Internet nicht für private Zwecke nutzen!“. Frag deine Kollegen also lieber gleich, wie diese Social Media am Arbeitsplatz nutzen.

9. In einen anderen Bereich reinschnuppern, aber wie?

Die Arbeit während deines Praktikums ist super! Aber während du die meiste Zeit im Büro arbeitest, hättest du auch echt mal Bock bei einem Kundengespräch dabei zu sein. Oft interessieren dich schließlich auch Bereiche, die nicht unbedingt in dein tägliches Aufgabenfeld fallen. Und es ist super wenn das der Fall ist. Wer sich viel interessiert, der lernt auch viel. Ob eine besondere Software, oder eben ein Kundengespräch, wenn du dich für einen anderen Bereich interessiert, dann frag einfach nach ob du mal einen halben Tag auch dort reinschnuppern kannst. So kannst du ein Unternehmen und dessen Arbeit gleich viel besser kennen lernen.

10. Wo ist das stille Örtchen?

Frag einfach! Bevor es zu spät ist!

*Not safe for work

Autorin: Nele Diels

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