Tausche Bürostuhl gegen Sonnenliege – mit dem Praktikum Deines Lebens von Urlaubsguru.de ist dieser Plan realistischer als es scheint. Im April haben wir euch die wohl außergewöhnlichste Stellenausschreibung Deutschlands ans Herz gelegt. Gesucht wird ein Praktikant, der drei bis sechs Monate um die Welt reist, um für euch die besten Reiseschnäppchen vor Ort auszutesten. Kein Wunder, dass mehr als 5.000 Bewerbungen beim Urlaubsguru eingegangen sind. Die bestanden aber nicht aus schlichten Mappen, sondern kreativen Basteleien, Rap-Videos und jeder Menge E-Mails. Die besten 100 bekamen am vergangenen Samstag und Sonntag nun die Chance, sich bei UNIQ in Holzwickede nahe des Dortmunder Flughafens persönlich vorzustellen. Bei uns im Blog erfahrt ihr heute, wie das große Casting gelaufen ist und wer es unter anderem in die letzte Runde geschafft hat.

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Fünf Minuten – so viel hatte jeder Bewerber Zeit, vor der Jury Alles zu geben. Neben den beiden Gründern Daniel Krahn und Daniel Marx saßen auch der Feel Good Manager von Urlaubsguru.de und die HR-Chefin Martina Kolesnik in der Jury. Sie hatten die Qual der Wahl. Denn viele Bewerberinnen und Bewerber legten sich mächtig ins Zeug, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Da war etwa Super-Michi aus Wien, die mit ihrem Superwoman-Kostüm voll ins Schwarze traf. Sie ergatterte eine von nur vier Wild Cards. Mit diesem Ticket sicherte sich die Kandidatin sofort den Einzug in die Finalrunde. Jedes Jurymitglied hatte ein solches Ticket – und Michaela aus Wien war überglücklich, es in den Recall geschafft zu haben. Gleiches Glück hatte am Samstag auch Chris aus Frankfurt, der mit einem Rap-Video schon vorher eindrucksvoll gezeigt hat, was in ihm steckt. Ebenfalls unter den Wildcard-Gewinnern: Tobias, passend im Weltkarten-Look.Ulli aus Aachen sicherte sich das vierte Ticket – er war per Anhalter von Halifax bis nach Los Angeles gereist.

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Urlaub testen und dafür auch noch Geld bekommen: Das verbreitete am Samstag und Sonntag viel gute Laune im Urlaubsguru-Hauptquartier. Konkurrenzdenken unter den Teilnehmern? Fehlanzeige. „Die haben sich so gut verstanden, dass sie anderen Kandidaten sogar verraten haben, wie der Ablauf vor der Jury sein wird“, schmunzelt Daniel Krahn. Und wie war der genau? „Die Bewerber hatten bis zu fünf Minuten Zeit, sich und ihren Lebenslauf genau vorzustellen“, erklärt Daniel Krahn. „Der Sand in der Sanduhr kannte keine Gnade“, meint Mitgründer Daniel Marx, „so hatte dann auch jeder die gleiche Chance.“ Im Anschluss habe es dann noch fünf Wissensfragen gegeben. Wie heißt die Währung in Thailand? Welche Meere verbindet der Panama-Kanal? Wie heißt die Hauptstadt Ägyptens? Wie viele Fans hat Urlaubsguru.de bei Facebook? Nach 30 Sekunden waren die meisten Fragen richtig beantwortet. Und dann kam noch die offene Frage nach dem Reise-Erlebnis, das die Bewerberinnen und Bewerber in der Vergangenheit am meisten beeindruckt hat. Für die reisebegeisterten Bewerber eine lösbare Aufgabe..

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Beeindruckt waren die Kandidaten ihrerseits, was das UNIQ-Team für das Casting zum Praktikum Deines Lebens aufgefahren hatte: Neben einer gemütlichen Beach Area mit Planschbecken und Liegestühlen gab es einen Kino-Saal, kalte und warme Getränke, leckeres Essen und natürlich das Spielzimmer mit Kicker, PlayStation und Tischtennisplatte. „Dass die sogar den roten Teppich für uns ausgerollt haben, hat mich echt beeindruckt“, meinte der Begleiter einer Kandidatin aus Berlin. Spontan bildeten einige Bewerber Fahrgemeinschaften für die Rückreise – so gut verstanden sich die Kontrahenten, die alles sehr sportlich nahmen..

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„Eigentlich wollten wir ja die Top Ten eine Runde weiter schicken“, berichtete Daniel Krahn nach dem Casting, „aber weil es Punktgleichstand gab, haben wir jetzt die besten zwölf Kandidaten ins Finale eingeladen.“ Nach Skype-Calls und Telefon-Interviews soll bald der beste Bewerber feststehen. Dann ist auch klar, wer dieses Traum-Praktikum antreten darf. Der – man muss ihn fast schon so nennen – Gewinner (m/w) darf sich auf Reisen um die ganze Welt freuen, er kriegt den Mindestlohn dafür und natürlich auch eine technische Top-Ausstattung, um unterwegs schöne Reiseberichte für die Leser zu verfassen.

Und wer das sein wird, das erfahrt ihr natürlich auch bei uns!

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