Herzlich willkommen zum Semesterstart des Wintersemesters! Während die höheren Semester sich nach der Sommerpause wieder in ihren Studientrott einleben, gilt es für dich überwältigend viel Neues zu erkunden. Vieles erfährst du bereits beim Studienstart, also in der Orientierungswoche, den Einführungsveranstaltungen und Bibliothekstouren. Aber lass dir gesagt sein: Die wirklich wichtigen Dinge des Unilebens erzählt dir dort keiner. Damit du später nicht einmal sagen musst „ach hätte ich das doch vor meinem Studium gewusst“, gibt es von uns jetzt die sieben Tipps, die euch sicher durch euer Studium begleiten werden.


1. Häng dich am Anfang rein!

konzentier-dich-aufs-studiumEs klingt jetzt vielleicht sehr lehrerhaft, aber häng dich am Anfang deines Studiums ruhig richtig rein. Gerade die ersten Prüfungen haben es in vielen Studiengängen wirklich in sich – und das ist kein Zufall. Am Anfang wird nämlich noch gerne die Spreu vom Weizen getrennt. Sprich diejenigen aussortiert, die sich nur zweitranging um ihr Studium kümmern. Vor allem die beliebten Studiengänge wie BWL oder Germanistik fallen darunter, aber auch viele zulassungsfreie. Das bedeutet nicht, dass ihr keinen Spaß haben sollt. Allzu sehr sollte aber das Studium nicht darunter leiden. Den Campus könnt ihr später immer noch unsicher machen.

2. Der Dozent macht den Unterschied.

Erstis suchen sich ihre Veranstaltungen gerne anhand des Titels aus – oder wie sie halt Zeit haben. Kein schlechter Ansatz, aber im Laufe deines Studiums wirst du merken, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Ein toller Veranstaltungstitel und ein spannendes Thema bedeuten nämlich nicht, dass es automatisch ein lehrreiches Seminar wird. Die Qualität eines Kurses steht und fällt mit dem Dozenten! Das spannendste Thema bringt dir nichts, wenn der Dozent den Stoff nicht passend vermitteln kann. Darum kann es sich manchmal lohnen, freitags um acht Uhr in einem mäßig interessanten Seminar aufzukreuzen, weil der Dozent einfach locker ist und der Stoff in dich förmlich hineinfließt, wie der Schnaps in der Orientierungswoche. Also schau dir in der ersten Woche ruhig mehrere Vorlesungen und Seminare eines Moduls an, um dir einen groben Überblick zu verschaffen.

3. Das erste Referat zu übernehmen, ist nicht so schlecht, wie es vielleicht scheint.

das-erste-referat-in-der-uniMit den ersten Referaten ist es ähnlich wie früher auf dem Gymnasium: Keiner will anfangen. Immerhin hat man nur eine Woche Vorbereitungszeit und kann sich nicht an anderen orientieren. Hört sich also im ersten Moment nach einem echt schlechten Deal an. In der Realität verhält sich der Fall aber genau umgekehrt. Wer das erste Referat hält, hat gleich zu Semesteranfang seine Pflicht getan und muss nicht während der Prüfungsvorbereitungen ran – du ersparst dir also zusätzlichen Stress. Zudem ist das erste Thema meistens das einfache Überblicksthema. Und der wichtigste Punkt: Egal wie gut oder schlecht dein Referat wird, dein Dozent gibt dir sicher einen Bonus, weil du dich als Erster erbarmt hast.

4. Leihe dir Bücher rechtzeitig aus.

Mag sich nach einem echt stumpfen Tipp anhören, aber du wirst spätestens verstehen, was ich meine, wenn du ein Buch, das es nur drei Mal in der Unibibliothek gibt, für eine Hausarbeit brauchst. So ein Fall tritt vor allem gerne dann häufig auf, wenn ein bestimmtes Buch für eine Prüfung als „relevante Literatur“ gebrandmarkt wird. 400 Kommilitonen, die alle dasselbe Buch wollen – wie das abläuft, kannst du dir sicher denken. Darum erspare es dir deine Zeit mit der Suche nach bestimmter Literatur zu verschwenden und kümmere dich rechtzeitig. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

5. Die Uni ist kein Laufsteg.

die-uni-ist-kein-laufstegAndere Studenten können Erstsemester auf einen Blick erkennen. Nicht, weil sie planlos umherirren, sondern weil sie sich mit ihrer Garderobe merklich viel mehr Mühe geben als der Rest. Ganz ehrlich, morgens um 8 Uhr in einer Vorlesung mit 200 Leuten – bei der alle kaum die Augen offenhalten können – interessiert sich nämlich keiner für dein Outfit oder den Detailgrad deines Make-ups oder die Schnürung deiner Sneakers. Mein Tipp: Komm so, wie du dich wohlfühlst. Eine Stunde weniger im Bad heißt eine Stunde mehr schlafen.

6. Nutze die Zeit während des Studiums sinnvoll!

Das wirst du sicher nicht zum ersten Mal hören, aber man kann es auch nicht oft genug sagen: Nutze die Zeit während deines Studiums sinnvoll. Du wirst nie wieder so viel Zeit und Möglichkeiten haben wie im Laufe des Studiums. Dazu zählt natürlich das beliebte Reisen (Auslandssemester Olé), aber auch die günstigen Angebote der Universität. Da wären die vielen verschiedenen Sprachkurse, die Sportangebote sowie themenspezifische Kurse wie Programmieren oder der Umgang mit Excel. Und die vielen Studentenrabatte nicht zu vergessen! Natürlich gehören Partys und Spaß auch zum Studium trotzdem dazu und sollten nicht vernachlässigt werden. In diesem Sinne: Carpe diem!

7. Spar dir Stress, indem du dir frühzeitig Gedanken über deine Zukunft machst.

such-dir-ein-praktikumWar ja klar, dass wir als Praktikumsportal darauf herumreiten müssen, aber es entspricht der Wahrheit: Du musst noch nicht vom ersten Semester an ein Praktikum denken. Aber spätestens im Sommer darauf solltest du den einen oder anderen Gedanken daran verschwenden, was du später mal beruflich machen willst. Sich zu bewerben ist aufwendig und viele Studiengänge schreiben sogar ein Praktikum vor. Wenn du dich frühzeitig informierst und darum kümmerst, kannst du dir viel Stress und schlechte Praktika ersparen.

Bildquelle Titelbild:© ESB Professional/shutterstuck.com

Konzentrier dich aufs Studium:© TypoArt BS/shutterstuck.com

Das erste Referat:© Syda Productions/shutterstuck.com

Die Uni ist kein Laufsteg:© Catwalk Photos/shutterstuck.com

Such dir ein Praktikum:© Jacek Dudzinski/shutterstuck.com

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